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Hilfe für Jugendliche "aus einer Hand" - 14. Jugendberufsagentur in Brandenburg eröffnet - Warum die JBA Eisenhüttenstadt die erste ihrer Art ist!

JBA


Was Bärbel Bas mit der Sozialstaatsreform als Leitidee skizziert – weniger Papierkram, klare Zuständigkeiten, schnellere Entscheidungen und gebündelte Leistungen – wird im Landkreis bereits ganz konkret: Mit der Jugendberufsagentur in Eisenhüttenstadt müssen junge Menschen mit Beratungsbedarf nicht mehr drei verschiedene Anlaufstellen nacheinander abklappern - wozu mitunter das Jobcenter, das Jugendamt und die Arbeitsagentur gehörten. 


Stattdessen wird Unterstützung koordiniert und niedrigschwellig an einem Ort zusammengeführt – damit Orientierung, Planung und nächste Schritte Richtung Ausbildung, Arbeit oder weiterführende Angebote einfacher werden.
 
Ein wichtiger Meilenstein dafür war die offizielle Eröffnung der Jugendberufsagentur des Landkreises am 30.01.2026 in der Karl-Marx-Straße in Eisenhüttenstadt – als sichtbares Signal für bessere Zusammenarbeit und kurze Wege vor Ort. 
Zu den Unterzeichnern der so wichtigen Vereinbarung gehörten Jörg Keppler, Leiter des Jugendamtes, Jochem Freyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) und Tino Kriegl, Leiter des Jobcenters.

Warum das wichtig ist, zeigt vor allem die Situation in der Region: So ist die Zahl der Jugendlichen, die bereits Bürgergeld beziehen relativ hoch und die Gründe manifestieren Unterstützungsbedarfe, wie sie die JBA leisten kann. Der Anspruch des Teams: niedrigschwellig und koordiniert Lösungen für jedes Problem zu finden - niemanden wegzuschicken. Der "Erfolgs-Clou" - man säße nicht nur virtuell zusammen, wie Jochem Freyer von der Bundesagentur für Arbeit betont, sondern quasi auf einem Flur - und könne Probleme deshalb viel schneller lösen, man bräuchte nur an der "Tür nebenan klopfen". Und das ist bislang einmalig.

Welches starke Zeichen man mit dieser Agentur setzt, zeigte auch die Anwesenheit der Urväter der Idee, Rolf Lindemann Landrat a.D. und Robert Czaplinski Bürgermeister in Beeskow, seinerzeit noch Mitarbeiter der Arbeitsagentur und ein Impulsgeber. 

Schon am 2. Februar kam das Team nach der offiziellen Gründung das erste Mal zusammen.
Die Gesichter hinter dieser erfolgsversprechenden Idee in Eisenhüttenstadt sind ab sofort also als Ansprechpartner für alle ratsuchenden Jugendlichen erreichbar.

  • Thomas Gall (Sozialarbeiter beim Allgemeinen Sozialen Dienst, Kern-ASD-Team Süd)
  • Maria Kahl (Berufsberaterin der Agentur für Arbeit)
  • Jennifer Grund (Reha-Beraterin der Agentur für Arbeit)
  • Franziska Fuhrmann-Lassowsky (Berufsberaterin der Agentur für Arbeit)
  • Michael Schliebe (Jobcenter, Ausbildungsberater für die Region Eisenhüttenstadt/Beeskow)
  • Ines Labahn (Jobcenter, persönliche Ansprechpartnerin für Jugendliche unter 25 Jahre)
  • Manja Janicke (Jobcenter, persönliche Ansprechpartnerin für Jugendliche unter 25 Jahre)
  • Melanie Kühl (Jobcenter, persönliche Ansprechpartnerin für Jugendliche unter 25 Jahre) (nicht auf dem Foto)

v.l.n.r.

Mehr Informationen auch unter: PRO Arbeit Regionalstelle Eisenhüttenstadt

Datum: 2. Februar 2026